Ein wesentlicher Bestandteil der wöchentlichen Marktanalyse ist eine tabellarische Bewertung von Indizes, Sektoren und Einzelwerten. Die Bewertung ist das Ergebnis der Anwendung einiger markt- und charttechnischer Auswertungen auf die Kursverläufe. Hierbei steht der Begriff Trend im Zentrum der Erörterungen.
Basis für die Aussage über einen strategischen Trend ist ein
Wochen- oder Monatschart. Ein strategischer Trendbruch ist exemplarisch im nebenstehenden Chart dargestellt. Die Kursachse ist logarithmisch unterteilt. In diesen Chart kann durch Verbinden der Korrekturtiefpunkte des langfristigen Aufwärtstrends eine Trendunterstützungslinie eingezeichnet werden.
Die im nebenstehenden Kursverlauf des französischen Leitindex CAC 40 dargestellte letzte Monatskerze verletzt die Trendunterstützung nachhaltig. Folglich ändert sich die Bewertung von aufwärts auf neutral !
Der strategische Trend ist für das Monitoring langfristiger Investments maßgebend. Falls die Position ausschließlich von steigenden Notierungen profitiert, würde diese Position geschlossen. Bei den von uns favorisierten Anlageinstrumenten, die bereits in Seitwärtsmärkten ihre Zielrendite erzielen, bestünde hingegen kein Handlungsbedarf.
Die Ermittlung der kurzfristigen Trends eines Basiswerts folgt der Systematik der strategischen Trendbestimmung. Es sind die Bewegungsmuster auf Tagesbasis maßgeblich. Im nebenstehenden Chart ist exemplarisch ein taktischer Trendbruch dargestellt, der den Pfeil von neutral auf abwärts drehen lässt.
Bei bestehenden strategischen Positionen könnte in diesem Fall eine Absicherungsposition aufgebaut werden. Damit werden im Falle weiter fallender Kurse Verluste vermieden.